Nach seiner Tätigkeit für verschiedene Bekleidungsfirmen und als Musiker in einer Flamenco-Gruppe gründete José Antonio Sánchez seine eigene T-Shirt-Marke „Kusama”. Von Fuengirola (Málaga) aus verschickt er seine Entwürfe in die ganze Welt. Totenkopf-, Flamenco- und japanische Motive schmücken seine Kleidungsstücke, die bereits Berühmtheiten wie die Sängerin La Mari von „Chambao”, El Sevilla in „Mojinos Escozíos” und der Fußballspieler Jesús Gámez trugen.
Fernando Sastre: Getrocknete Luzerne aus Andalusien für den Orient
Fernando Sastre leitet Agroquivir, eine Genossenschaft, die fast 1.000 Landwirte aus dem Gebiet des Guadalquivirs in der Provinz von Sevilla zählt. Sie produzieren ein innovatives Produkt: getrocknete Luzerne als Futtermittel. Derzeit exportieren sie fast 70% ihrer Produktion in Länder wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait. Ihr andalusisches Produkt wird unter japanischen Landwirten hochgeschätzt und dort sogar an Kobe-Rinder verfüttert.
Pedro Franco: Originelle Turnschuhe im Internetverkauf
Bis vor einem Jahr arbeitete Pedro Franco noch in der Kommunikations- und Marketingbranche. Doch für eine Geschäftsidee ließ er alles stehen und liegen. Heute entwirft und fertigt er Turnschuhe, die er über das Internet bereits in ganz Spanien und nach Portugal verkauft. Anfragen aus Südamerika und Australien gab es auch schon. Die Firma D’Original aus Gelves (Sevilla) gibt es erst seit zwei Monaten.
Javier Recio: Animationen für Film und Werbung, die für den Oscar nominiert wurden
Javier Recio liebte es schon immer zu zeichnen. Im Alter von zwei Jahren kam er nach Andalusien und mit 25 begann er seine Karriere in der Animation. Bei Kandor Graphics, ein Unternehmen in Granada, schuf er die Animation „Die Dame und der Tod“, die für den Oscar nominiert wurde. Er war für fünf Jahre Cartoonist und Storyboard-Schöpfer bei Dreamworks. In dieser Zeit entstanden vier Filme in Zusammenarbeit. Heute arbeitet er als Freelancer für Kino und Werbung.






