José Galván erbte Beruf und Ansehen von seinem Vater. Die Galván-Buchbinderei in Cádiz gibt es bereits seit 1945. Sie erhalten Aufträge aus ganz Europa und beabeiteten Bücher, die heute an diversen Orten wie in der spanischen Nationalbibliothek oder in Harvard ausgestellt sind. Außerdem wurde das Ehrenbuch des spanischen Parlaments in dieser Werkstatt in Cádiz gebunden.
Antonio Castilla: Handgemachtes Gebäck, das seine Reise nach Amerika antritt
Vor 14 Jahren eröffnete Antonio Castilla seine Fabrik in La Luisiana, eine Stadt in der Provinz von Sevilla, die eine alte Bäckerei-Tradition pflegt. Schon in den 60er und 70er Jahren produzierte sein Großvater sehr erfolgreich Picos. Antonio beschloss im Jahr 2001, sein Unternehmen auf den Rezepten des Großvaters aufzubauen. Doch er hätte sich sicher nie erträumen lassen, dass er Jahre später in die USA, nach Brasilien und nach Frankreich exportieren würde.
Javier Cabrera: Küche mit Köpfchen und Michelin-Stern
Zum Fasching verkleidete ihn seine Mutter als Koch. Der aus Granada stammende Javier Cabrera begann mit 14 Jahren das Kochen und ist seitdem nicht mehr zu bremsen. Heute, im Alter von 32, arbeitet er als Chefkoch im Els Brancs Roses Restaurant (Girona) und trägt einen Michelin-Stern. Sein Essen zeichnet sich vor allem durch lokale Produkte und Geschmackserlebnisse aus, nachdem er eine Ausbildung in der traditionellen und innovativen Küche an der Seite der besten Köche und in Restaurants wie El Bulli, Azurmendi oder dem Hotel Santa Paula in Granada absolvierte.
Julio Domínguez: Böttcherei-Handwerk mit einem Hauch Sherry-Wein
Julio Domínguez arbeitet seit 50 Jahren als Böttcher, ein Beruf in Jerez, über den die Stadt erst weltweit berühmt für ihren Sherry-Wein wurde. Seit fünf Jahrzehnten repariert er in Handarbeit Weinfässer, eine Arbeit, die den besonderen Geschmack und Geruch des Sherry-Weins über den so wichtigen Bodensatz des Weinfasses garantiert. Julio, der jetzt in den Ruhestand geht, zählt zu den wenigen noch verbliebenen Böttchern Andalusiens.






