Er arbeitet für eine der ältesten Filmproduktionsfirmen Andalusiens: Ático 7. Wir sprechen von José Sánchez-Montes, der außerdem für Sacromonte Films tätig wurde. Die Firma war verantwortlich für erfolgreiche Produktionen wie Grupo 7 und den preisgekrönten Kinofilm Isla Mínima, der bei den berühmten Goya-Awards zehn Preise holte. Das Genre des Dokumentarfilms ist Josés Spezialgebiet. Dafür brachte er bereits Persönlichkeiten wie José Guerrero, Enrique Morente und Martirio vor die Kamera.
Antonio P. Marrugat: Innovativer Karikatur-Humor im „Pixelcatura-Stil”
Der aus Cordoba stammende Antonio P. Marrugat war gerade einmal vier Jahre alt, als er seine ersten Zeichnungen zu Papier brachte. Seine Karikaturen wurden sowohl in Spanien als auch im Ausland veröffentlicht, darunter in Ländern wie Frankreich, Belgien, Deutschland und Argentinien. Sein innovativer Geist führte ihn zur Entwicklung eines eigenen Stils namens „Pixelcatura”. Dabei beginnt er eine Zeichnung per Hand auf dem Papier und fügt dieser später mithilfe des Computers und einem Grafikprogramm neue Farben und Texturen zu. Antonio erhielt zahlreiche Preise. Seine letzte Auszeichnung war der südkoreanische Theme Prize beim Dritten Internationalen Cartoon-Preis in Sejong.
Bernardo Díaz: Goya-Preisträger mit sozialem Optimismus hinter der Kamera
Mit sechs Jahren begann er, mit seinem Vater hinter der Kamera zu stehen. Im Alter von dreizehn drehte er seine ersten eigenen Filme. Der aus Granada stammende Bernardo Díaz Guzmán ist einer der Gewinner der Goya Awards 2015. Sein Werk „A los que dan vida” wurde zur besten Sozialreportage gewählt. Es handelt sich um ein sehr persönliches Video, in dem seine Tochter Alba die Hauptrolle spielt. Das Ziel der Reportage: Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom zeigen, dass auch sie eine Zukunft haben.
Manuel Liñán: Prämierter Flamenco-Tänzer
Noch zu Schulzeiten begann Manuel Liñán aus Granada das Flamencotanzen und ist seither nicht mehr zu bremsen. Der 34-Jährige trat auf den prestigereichsten Bühnen der Welt auf. Er tanzte für einige Ensembles, machte sich später aber als Solo-Tänzer selbstständig. Als Choreograph führte er Regie bei seinen eigenen Shows. 2013 wurde er mit dem Max-Preis als bester männlicher Tänzer ausgezeichnet und schaffte es im selben Jahr unter die Finalisten für den besten Choreographen.






