Der in San Fernando geborene Antonio Campos ist Professor für Histologie an der Universität Granada und verbindet dort seine Lehrtätigkeit mit der Forschung. Er leitet die Forschungsgruppe für Tissue Engineering (Gewebekonstruktion), die vor einigen Jahren die erste künstliche Hornhaut herstellten. Antonio Campos war auch Direktor am Institut für Gesundheit Carlos III und ist aktuell Mitglied der spanisch-königlichen Akademie für Medizin, wo er den ehemaligen Platz von Santiago Ramón y Cajal einnimmt.
Eloísa Bernáldez: Geschichtsstudium über Knochenkunde
Eloísa Bernáldez las bereits als Kind begeistert Darwins Werke und erklärte sich mit sieben Jahren zur Forscherin. Heute untersucht sie als Paläobiologin Knochen und Fossilien, um das Leben der Einwohner Andalusiens vor Tausenden von Jahren rekonstruieren zu können. Sie arbeitet am andalusischen Historik-Institut und an der Universität Pablo de Olavide in Sevilla. In ihren Forschungen verfolgt sie den ökologischen Fußabdruck der Menschheit seit der Jungsteinzeit. Derzeit versucht sie herauszufinden, ob die älteste Pferderasse Europas aus Doñana stammt.
Rosario Sánchez-Martín: Nanotechnologie zur Bekämpfung von Krankheiten wie Krebs
Sie studierte Pharmazie an der Universität Granada und begann ihre Karriere als Forscherin in Southampton. Dann zog sie nach Edinburg, kam aber schließlich nach Granada zurück, wo sie heute am Genyo, am Zentrum für Genomik und onkologische Forschung, arbeitet. In ihrer Forschung konzentriert sie sich auf die Entwicklung der Nanotechnologie zur Bekämpfung von Krebs. Sie ist auch Gründungsmitglied des Spin-off-Unternehmens NanoGetic, das Nanotechnologie auf Biomedizin anwendet.
Óscar Cordón: Künstliche Intelligenz angewendet auf Forensik und Marketing
Óscar Cordón ist Professor für Informatik und Künstliche Intelligenz an der Universität Granada. Mit 43 Jahren widmete er bereits die Hälfte seines Lebens diesem Forschungsgebiet. Die spanische Informatikgesellschaft verlieh ihm den spanischen Informatikpreis. Seine Forschungen finden Anwendung in der forensischen Medizin und neuerdings auch im Marketingbereich. Seit 2006 kollaboriert er mit dem European Centre for Soft Computing in Asturien.






