Der aus Huelva stammende José María Galán arbeitet als Touristenführer im Naturschutzgebiet Doñana. Er nutzt alte Techniken der Spurensuche, um mehr über die Fauna eines der artenreichsten Naturparks Europas zu lernen. Die Fährtenverfolgung dient ihm zudem bei der Artenkontrolle und als didaktisches Element für die Besucher und Touristen des Parks. Dieses Wissen eignete er sich auf seinen Weltreisen und mittels Erzählungen regionaler Vorfahren an. Indigene in Afrika zeigten ihm sogar, wie man der Fährte eines Löwen folgt.
Rafael Pérez-Esparza: Erfolgreiche Kunststoffformen für die größten Fußballstadien
Er war gerade sieben, als Rafael Pérez-Esparzas Unternehmerkarriere begann. Er lernte, Seifenstücke herzustellen, die er dann seiner Familie verkaufte. Im Jahr 1973 gründete er die Firma DAPLAST, das erste andalusische Unternehmen zur Herstellung von Kunststoffkisten für den Transport von frischen Obst- und Gemüsewaren. Einige Jahre später initiierte er die Herstellung von Kunststoffsitzen für Sportstadien. In fast 95% aller Stadien der ersten und zweiten Liga des spanischen Fußballs findet man ihre Plastiksitze. Darüber hinaus exportieren sie ihre Sitze und Tribünen an Sporteinrichtungen auf 5 Kontinenten.
Pablo Mora-Figueroa: Erfrischungsgetränke aus El Puerto de Santa María in 30 Ländern
Pablo Moras Unternehmen Casalbor wurde ursprünglich zur Wein-und Spirituosenherstellung gegründet. Nichtsdestotrotz sind es ihre Erfrischungsgetränke der Marke Indi, die ihnen die Türen in 30 Ländern öffneten, von den USA bis nach Hong Kong. Für die Herstellung kommen jahrhundertealte Destillierkolben zum Einsatz. Eine langsame Destillation ermöglicht es ihnen, den vollen Geschmack aus den natürlichen Essenzen des Mittelmeerraums, Asien und Amerika zu ziehen.
Juana Barranco: Modedesign mit ethischen Prinzipien
Neben einem abgeschlossenen Pädagogikstudium machte Juana Barranco auch eine Ausbildung zur Schneiderin. Nach mehreren eigenen Projekten beschloss sie mithilfe ihres Sohnes, in die Mode zu gehen und gründete ihre eigene Marke namens Juana Barranco Moda Ética. Sie entwirft und schneidert Kleidung aus Textilien, die unter humanen Arbeitsbedingungen entstanden. Ihre Inspiration holt sie sich auf Straße und von den Menschen, die sie umgeben. Die Stoffe kauft sie einem spanischen Unternehmen ab, doch für eine größere Farbvielfalt wendet sie sich auch an Firmen in Großbritannien.






