Eloísa Bernáldez las bereits als Kind begeistert Darwins Werke und erklärte sich mit sieben Jahren zur Forscherin. Heute untersucht sie als Paläobiologin Knochen und Fossilien, um das Leben der Einwohner Andalusiens vor Tausenden von Jahren rekonstruieren zu können. Sie arbeitet am andalusischen Historik-Institut und an der Universität Pablo de Olavide in Sevilla. In ihren Forschungen verfolgt sie den ökologischen Fußabdruck der Menschheit seit der Jungsteinzeit. Derzeit versucht sie herauszufinden, ob die älteste Pferderasse Europas aus Doñana stammt.
Mariano Viedma: Medikamente in Kosmetik gegen seltene Krankheiten
Nach dem Studium der Pharmazie arbeitete Mariano Viedma 12 Jahre in Barcelona für zwei große Unternehmen. Er übertrug danach die dort erworbenen Kenntnisse auf die Gründung seiner eigenen Firma, Inves Biofarm. Das Unternehmen mit Sitz in Granada entwickelt und produziert Arzneimittel für seltene Leiden. Diese Forschung finanziert sich über die Einnahmen ihrer Kosmetiklinie, die weltweite Erfolge verbucht.
Rosario Sánchez-Martín: Nanotechnologie zur Bekämpfung von Krankheiten wie Krebs
Sie studierte Pharmazie an der Universität Granada und begann ihre Karriere als Forscherin in Southampton. Dann zog sie nach Edinburg, kam aber schließlich nach Granada zurück, wo sie heute am Genyo, am Zentrum für Genomik und onkologische Forschung, arbeitet. In ihrer Forschung konzentriert sie sich auf die Entwicklung der Nanotechnologie zur Bekämpfung von Krebs. Sie ist auch Gründungsmitglied des Spin-off-Unternehmens NanoGetic, das Nanotechnologie auf Biomedizin anwendet.
Manuel Reyes: Mit Hightech und Spezialisierung zum Erfolg in der Kunststoffbranche
In den 80er Jahren ließ sich Manuel Reyes in Japan im Umgang mit BOPP-Technologien ausbilden. Zunächst wandte er sein erhaltenes Wissen als technischer Direktor bei Derprosa an und gründete später sein eigenes Unternehmen. Heute gehört HT-Masterbatch zu den drei einzigen spanischen Firmen, die sich auf die Verbesserung von Polypropylenfolie durch spezielle Zusätze verstehen. Sie exportieren ein Viertel ihrer Produktion ins Ausland.






