Schon als kleines Mädchen erhielt Lara Bello Gesangsunterricht für Klassik-und Flamencogesang. Doch bald interessierte sie sich auch für andere Stilrichtungen wie Jazz und arabische Musik. Sie stand schon weltweit auf vielen Bühnen und wurde für ihr erstes Album namens „Niña Pez“ von den europäischen Weltmusik-Charts zur besten spanischen Künstlerin 2010 gewählt. Dann veröffentliche sie das Album „Primero amarillo, después malva” und im Jahr 2013 nahm sie zusammen mit dem New-Yorker Gitarristen Eric Kurimski die CD „Por el agua de Granada” auf, die ganz im Zeichen der Poesie Federico García Lorcas steht.
Javier Cabrera: Küche mit Köpfchen und Michelin-Stern
Zum Fasching verkleidete ihn seine Mutter als Koch. Der aus Granada stammende Javier Cabrera begann mit 14 Jahren das Kochen und ist seitdem nicht mehr zu bremsen. Heute, im Alter von 32, arbeitet er als Chefkoch im Els Brancs Roses Restaurant (Girona) und trägt einen Michelin-Stern. Sein Essen zeichnet sich vor allem durch lokale Produkte und Geschmackserlebnisse aus, nachdem er eine Ausbildung in der traditionellen und innovativen Küche an der Seite der besten Köche und in Restaurants wie El Bulli, Azurmendi oder dem Hotel Santa Paula in Granada absolvierte.
Julio Domínguez: Böttcherei-Handwerk mit einem Hauch Sherry-Wein
Julio Domínguez arbeitet seit 50 Jahren als Böttcher, ein Beruf in Jerez, über den die Stadt erst weltweit berühmt für ihren Sherry-Wein wurde. Seit fünf Jahrzehnten repariert er in Handarbeit Weinfässer, eine Arbeit, die den besonderen Geschmack und Geruch des Sherry-Weins über den so wichtigen Bodensatz des Weinfasses garantiert. Julio, der jetzt in den Ruhestand geht, zählt zu den wenigen noch verbliebenen Böttchern Andalusiens.
José Francisco Ruiz: Kulturstudien zur historischen Rolle von Bewässerungssystemen
Der aus Pinos Puente (Granada) stammende Sozialanthropologe José Francisco Ruiz entschied sich für ein Forschungsunternehmen zu seiner Heimatstadt. Seine Arbeit zu Bewässerungssystemen in La Vega de Granada erhielt große Anerkennung in Spanien und erreichte einen dritten Platz beim Marqués de Lozoya Preis für Kulturstudien des spanischen Ministeriums für Bildung, Kultur und Sport. Die Systeme entstanden auch in Südamerika, wo dieser junge Forscher seine Arbeit fortsetzen wird.






