Medizinischer Cannabis lindert Schmerz bis zu neun Tage, herkömmliche Mittel nur 8 Stunden

Die Studie führen Forscher an der Pharmazeutenhochschule der Universität Sevilla durch. Sie zielt darauf ab, chronische Schmerzen zu lindern, unter denen sieben Millionen Menschen allein in Spanien leiden. Verursacht werden sie durch beschädigte Nerven. Das Cannabisderviat nennt sich CB13, ein synthetisches Molekül, das die Wissenschaftler in polymerische Nanopartikel zur oralen Einnahme einsetzen. Versuche an Mäusen zeigten eine Wirksamkeit von neun Tagen, anstelle der acht Stunden, die herkömmliche Medikamente bieten. Die Arbeit wurde von der Universität Sevilla, der Universität Cádiz und dem Zentrum für geistige Gesundheit, CIBER, durchgeführt.

Schlafen gegen die Folgen der Chemotherapie

Forscher an der Universität Cordoba fanden gemeinsam mit dem IMIBIC (Institut für biomedizinische Forschung) heraus, dass das schlafregulierende Hormon Melatonin Nierenschäden verringert. Die Studie hielt fest, dass die Zunahme oder Abnahme der Wachschlafzyklen von der Melatoninproduktion im Blut abhängen, die während der Nacht höher ist. Diese Melatoninzunahme senkt das oft durch Chemotherapie verursachte Risiko für Nierenkrebs. Das Hormon stellt laut Forschermeinungen auch ein leistungsfähiges Antioxidationsmittel dar, das dazu beitragen kann, das Risiko anderer Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder Multiple Sklerose herabzusetzen.

Neue Software misst Gehirnwellen zur effektiveren Erstbehandlung bei Kindern

Die Arbeit von Andrés Mejías, ein Ingenieur aus Huelva, steht für Innovation. Er entwickelte in Zusammenarbeit mit der Vereinigung ASPROMÍN einen Helm zur Gehirnwellenmessung bei Kindern. Dieser wird während der Therapie aufgesetzt, sodass kann ihre Gehirnströme aufgenommen werden. Mejías Software errechnet dann den Aufmerksamkeits- und Entspannungsgrad des Kindes. Das ermöglicht wiederum den Ärzten, die Erfolgsrate ihrer Arbeit in Echtzeit zu kennen und die Behandlung an jeden Nutzer anzupassen.

Problemlose MRTs für klaustrophobische Patienten dank einer Therapie aus Cordoba

400 aus 19.000 Patienten, die ein MRT im Reina Sofía Krankenhaus in Cordoba durchführen lassen, leiden an Klaustrophobie. Die zur Diagnose bestimmter Krankheiten unentbehrliche Magnetresonanztomographie wird zum Alptraum für jene Menschen, die Panik in beengten Räumen verspüren.  Aus diesem Grund entwarf das Krankenhaus eine Therapie zur Überwindung der Klaustrophobie, um die Durchführung dieser Tests erst möglich zu machen.