Theater gegen Geschlechtergewalt auch für die Taubengemeinschaft

Dinamo de Creación ist eine Schauspielgruppe aus Sevilla, die das Theater nutzten, um Sozialkritik zu üben. Das Stück Callar para que no exista (Die Existenz verschweigen) erklärt die Geschichte von Candela, die während ihrer Kindheit und Ehe häuslicher Gewalt zum Opfer fiel. Heute erinnert sie sich, wie sie nach ihrem tiefen Fall ihr Leben nochmal neu begann. Das Stück wurde auch für taube Menschen entworfen. Auf die Bühne tritt dazu eine Schauspielerin allein für die Gebärdensprache.

Sevillas Kloster verschicken hausgemachtes Gebäck über Onlinehandel

Elisenda García gründete hechoenelconvento.com, eine Website, über die Klosterschwestern ihre selbst gebackenen Produkte verkaufen. Es handelt sich um traditionelle natürliche Backwaren, die der Kunde binnen wenigen Stunden zuhause genießen kann, ohne dabei vor die Tür gehen zu müssen. Elisenda arbeitet mit Klosterschwestern aus der gesamten Provinz Sevilla zusammen und träumt davon, ihr Projekt mit selbst handgemachten Kunstwaren zu erweitern.

Kunsttherapie: Musik-und Malkurse für Eltern und Kinder

Mädchen und Jungen zwischen anderthalb und 3 Jahren lernen hier, ihre Gefühle durch Musik- und Kunstkurse auszudrücken und zu kontrollieren. Die Kunsttherapie wurde von der Kinderpsychologin Nuria Carmona in Espartinas, in der Provinz von Sevilla, ins Leben gerufen. In dem Workshop entwickeln Kinder ihre emotionale Intelligenz und auch die Eltern werden in die Aktivitäten miteinbezogen, um die Bindung zu ihren Kindern zu stärken.

Globale Impulse für die aktuelle spanische Kunst über soziale Medien

Drei andalusische Architekten aus La Carolina (Jaén), aus Almería und aus Morón de la Frontera (Sevilla) und ein New Yorker entwickelten in London die erste Werbeplattform für zeitgenössische Kunst aus Spanien. Vor über einem Jahr erstellten sie ein Verzeichnis mit mehr als 140 Künstlern und stellten Kontakt zu fünfzig Länder her. Im Sommer 2015 schafften die Werke den Sprung von den Sozialnetzen zu den drei Ausstellungszentren in London unter der Ausstellung „Saturation“.