Andalusische Bürgermeister gewährleisten Bürgernähe über WhatsApp

Smartphones und eine der berühmtesten kostenlosen Apps, WhatsApp, bringen Bürgern lokale Regierungsvertreter näher. Dies ist der Fall in zwei Dörfern der Provinz von Huelva, Palos und Hinojos, wo den Bürgern ein vierundzwanzigstündiger Informationsdienst zur Verfügung steht, wobei über WhatsApp ein direkter Kontakt zur Regierung hergestellt wird. Whatsappalos im Dorf Palos begann im August 2012, gefolgt vom Stadtrat von Hinojos, wo der Bürgermeister mit der Unterstützung seiner zwei Assistenten alle Nachrichten persönlich beantwortet. Er empfängt im Durchschnitt 254 Textnachrichten pro Tag. Die Erfahrung beider Dörfer ist durchgehend positiv.




Sevilla Photo Tour: Foto-Tourismus, ohne den Auslöser zu drücken

Wer war nicht im Urlaub und musste einen fremden Passanten bitten, ein Foto von sich zu machen, um den Moment festhalten zu können? Diese Erfahrung brachte Alberto Rada auf die Idee einer Foto-Tour durch Sevilla, nachdem er allein durch Australien reiste und dort nur wenige Gelegenheiten für eigene Fotos fand. Alberto bietet Sevilla-Touristen eine anderthalbstündige Stadtführung vorbei an den bekanntesten Orten wie dem Spanischen Platz oder dem Maria Luisa Park, ohne sich dabei um einen fremden Fotografen bemühen zu müssen. Alberto und sein Team führen ein professionelles Fotoshooting durch, bei dem sich die Gäste wie Berühmtheiten fühlen und ganz nebenbei mit schönen Erinnerungsfotos für ihr Album nach Hause zurückkehren.




Eine App erleichtert Nierenpatienten den Alltag

Zwei Krankenschwestern aus Granada entwickelten in Zusammenarbeit mit einem Informatiker eine spezielle App für Nierenkranke. Diese sammelt alle wichtigen Informationen, die die Patienten zur Kontrolle ihres Ernährungsplanes benötigen, insbesondere Kalium-, Phosphor-und Salzgehalte in Lebensmitteln und die Flüssigkeitsaufnahme.




Wissenschaft im Klassenzimmmer zur Herstellung von Kerzen und Kosmetik

Forschen und dabei lernen, wie Duftkerzen oder Cremes hergestellt werden. Dies und mehr erleben die Schüler der Ipagro-de-Aguilar-de-la-Frontera-Sekundarschule in Cordoba dank dem Bildungsprogramm der andalusischen Regierung „Andalucía Profundiza“. Das Projekt zielt darauf ab, den Schülern die Möglichkeit zu geben, ihr theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen. Sie bauten zudem ein eigenes Geschäft auf, über das sie ihre Produkte verkaufen. Das Geld soll in die Klassenkasse einfließen und so ihre jährliche Klassenfahrt finanzieren.