Manuel Vaquero, Geschäftsmann aus Montalbán, beschloss eines Tages, den Kurs des zwanzigjährigen Familienunternehmens seines Vaters rigoros zu ändern. Die Firma „Los Ajos De La Abuela Carmen” spezialisiert sich auf den Anbau, die Lagerung und Verpackung von Knoblauch. Manuel bereiste die ganze Welt, um sein Produkt in Frankreich, Deutschland und Italien zu vermarkten, bis er eines Tages auf einer Reise nach Japan den schwarzen Knoblauch für sich entdeckte. Es handelt sich um wilden Knoblauch, der ein natürliches Fermentationsverfahren durchläuft. Dieses sorgt sowohl für therapeutische Eigenschaften als auch für einen verbesserten Geschmack.
Lola Camisetas: Kleidung mit Humor, die spanische Prominente tragen
Jorge, Grafikdesigner, und Mª Carmen, Programmiererin, trafen aufeinander und beschlossen, mit einem dritten Partner ihr eigenes Geschäft zu starten. Sie gründeten Lola Camisetas, ein mittelständisches Unternehmen in Granada, das T-Shirts mit originellen Designs in ganz Spanien und sogar in einigen ausländischen Städten verkauft. Spanische Berühmtheiten wie Buenafuente, Berto Romero, Frank Blanco, Chicote oder Jordi Cruz tragen die Shirts in ihren TV-Serien.
Motoreta: Architektur wird zur Kindermode mit eigener Sprache
In diesem kleinen Büro im Stadtzentrum Sevillas entstehen die Kreationen der Kindermodemarke Motoreta, die in mehr als 25 Länder und 100 Einzelhandelsgeschäfte weltweit verkauft. Die Firmengründerinnen spürten damals, dass ihre Entwürfe einmal Grenzen überschreiten würden. Cristina López-Lago und María Llerena, beide Architektinnen, lancierten ihre erste Kollektion im Sommer 2013 in Paris. Sie verkaufen 95% ihrer Produktion außerhalb Spaniens, insbesondere nach Süd-Korea und nach den Vereinigten Staaten. Cristinas Mutterschaft motivierte sie für die Suche nach neuen Designs und Maria kümmert sich um das Marketing und Branding. Motoreta beteiligt sich an der Slow Fashion Bewegung.
Fernando Miralles: Spannendes Unternehmertum mit revolutionärem Buchbindesystem
Nach einer Karriere im Verlagswesen begann Fernando Miralles sein neues Projekt zu Krisenzeiten, im Jahr 2010. Allerdings startete er mit viel Motivation und Vertrauen in sein revolutionäres Buchbindesystem namens Bindo!. Dieses könnte aufgrund seiner Einfachheit und der niedrigen Produktionskosten die Branche grundlegend verändern. Die Herstellung findet in Cadiz statt. Exportiert wird es bereits nach Deutschland, Finnland und Portugal.






