Ambrosio Valero: Ein vielseitiger Pianist, der Konzerthallen auf der ganzen Welt füllt

Da sein Vater Pianist war, dauerte es nicht lange, bis sich auch sein Sohn Ambrosio Valero an das Klavier wagte. Der heute 30-Jährige spielt seit seinem 4. Lebensjahr ein Instrument, das ihn schon auf vier Kontinenten auftreten ließ und Preise in verschiedenen spanischen und internationalen Wettbewerben einbrachte. Er beendete sein Klavierstudium in Granada und schloss später seine Ausbildung bei großen Meistern wie Joaquín Achucarro und Daniel Barenboim ab.

Juan Trova: Lieder, die Alltagssituationen besingen

Juan Trova lernte Violine an der Musikschule, entschloss sich schließlich aber für die Gitarre und seine Stimme. Bei seiner Entscheidung, als Liedermacher Karriere zu machen, stand er unter dem Einfluss von Musikern wie Silvio Rodríguez und Pablo Milanés. Er ist einer der Gründer des Songschreiber-Kollektivs „Núcleo de nuevos autores”, das die Arbeit von „Manifiesto Canción del Sur” fortführt. Juan veröffentlichte bereits fünf Platten und sein sechstes Album soll noch vor Ende 2015 erscheinen.

Víctor Pulido: Kunst als Mittel zur Weltveränderung

Víctor Pulido aus Huelva ist Bildhauer und Maler. Als vielseitiger Künstler beschäftigt er sich sowohl mit der Konzeptkunst als auch mit der bildenden Kunst. Seine Werke üben Gesellschaftskritik und heben auch die unbemerkte Schönheit der Natur hervor. Pulido, der den renommierten Penagos Kunstwettbewerb gewann, stellte bereits auf der wichtigen ARCO-Kunstmesse für zeitgenössische Kunst aus. Seine jüngste Ausstellung, Imago, charakterisiert die riesige Skulptur einer Libelle, eine Metapher für den sich wandelnden Künstler.

Sandra Pastrana: Sopranistin leiht der europäischen Oper ihre Stimme

Sandra Pastrana aus Granada lernte erst Violine zu spielen. Doch im Alter von 16 Jahren entdeckte sie ein neues Instrument: ihre Stimme. Nach einem Sieg bei einem Gesangswettbewerb sang sie eine Opernarie am Liceo-Theater in Barcelona und setzte dort ihre Gesangsausbildung fort. Ein weiterer Wettbewerb führte sie nach Italien, wo sie heute lebt. Die Sopranistin sang bereits an internationalen Opern-und Konzerthäusern für die renommiertesten Dirigenten, darunter Muti in der Oper Don Pasquale am Wiener Musikverein.