Pedro Pérez ist seit vergangenem Jahr Mitglied in einer der exklusivsten Forschergruppen, der Königlichen Gesellschaft für Chemie in Großbritannien. Die gleiche Institution prämierte den Professor für Anorganische Chemie an der Universität Huelva jetzt für seinen bedeutenden Beitrag auf dem Gebiet der homogenen Katalyse. Er erhielt als erster Spanier diese Auszeichnung und beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Prozesse zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen, insbesondere bei Methan.
Francisco Domingo Poveda: Wissenschaft im Kampf gegen die Wüstenbildung
Der aus Cordoba stammende, studierte Chemiker promovierte zur Wüstenbildung in der Region Almería. Vor 15 Jahren begann er seine Tätigkeit als Wissenschaftler am Versuchslabor für Trockengebiete, welches er seit einem Jahr selber leitet. Das Forschungszentrum wird vom Obersten Rat für Wissenschaftliche Forschung in Spanien gefördert. Sie führen Forschungen zu semiariden Gebieten mit dem Ziel durch, die Wüstenbildung einzudämmen. Die Forschungsarbeit soll der Gesellschaft Möglichkeiten zur Bekämpfung des Klimawandels in diesen gefährdeten Gebieten aufzeigen.
Bethany Aram: Eine Reise in die Geschichte der Globalisierung
Die amerikanische Historiografin Bethany Aram verfolgte die historische Spur der Königin Johanna die Wahnsinnige und gelangte so nach Spanien. Danach blieb sie in der geschichtsträchtigen Stadt Sevilla, wo sie heute als Ramón y Cajal Forscherin an der Universität Pablo de Olavide arbeitet. Ihr Projekt erhielt als erstes in Andalusien das wichtige Europa-Stipendium des Europäischen Forschungsrats (ERC). Ihre Pläne für die Zukunft umfassen die Leitung eines multidisziplinären Forschungsteams mit Mitgliedern aus fünf Ländern (Spanien, Italien, Deutschland, Kolumbien und Panama), die den Spuren der ersten Globalisierung der Geschichte im Panama des 15. und 16. Jahrhunderts folgen.
Sixto Malato: Forschungen zur Solarenergie im Kampf gegen die Wasserverschmutzung
Sixto Malato fühlte sich nicht zum Chemiker berufen. Das änderte sich an den Tag, an dem er die Forschung für sich entdeckte. Der in Almería geborene Wissenschaftler zählt zu den bedeutendsten Spaniens und wurde bereits mit dem Jaime-Preis in der Kategorie Umwelt ausgezeichnet. Er begann seine Tätigkeiten 1990 in einer Solaranlage in Almería, die er seit dem Jahr 2012 erfolgreich leitet. Er forscht über den Abbau biologischer Verunreinigungen im Wasser mittels Solarenergie.






