Die aus der Schweiz stammende Ana Crespo promovierte in Sevilla und arbeitet seit Anfang der 90er Jahre an der Universität Granada als Professorin für Geodynamik. Als Geologin liebt sie die Feldarbeit, wobei sie nicht nur Bergketten sondern auch den Boden der Ozeane erforscht. Sie ist eine der beiden spanischen Forscherinnen, die auf einer wissenschaftlichen Expedition im Japanischen Meer den Weltrekord im Tiefseebohren brachen. Dort verfolgten sie das Ziel, jene Erdbeben zu untersuchen, die in dieser Region viel Schaden verursacht haben.
José A. Rodríguez Manfredi: NASA erkundet Mars mithilfe spanischer Technologie
José Antonio Rodríguez Manfredi aus Aznalcázar in Sevilla sprang vor Glück, als Curiosity, das Forschungsfahrzeug der NASA, 2012 die Marsoberfläche berührte. Und das mit gutem Grund. Schließlich arbeitete er zusammen mit seinem Team am spanischen Zentrum für Astrobiologie jahrelang an der Entwicklung von REMS, ein System, das dieses Roboterfahrzeug zur Untersuchung der Atmosphäre auf dem roten Planeten nutzt. Derzeit entwickelt der andalusische Telekommunikationsingenieur neue Geräte für die nächsten NASA-Marsmissionen in den Jahren 2016 und 2020.
Miguel Guirao: Im Dienste der Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse
Geboren in einer Familie von Anatomen, schloss sich Miguel Guirao Piñeyro dieser an und trat in die Fußstapfen seines Großvaters und Vaters. Die letzten 35 Jahre unterrichtete er und verbreitete somit sein Wissen. Zum 50. Jahrestag der Anatomischen Gesellschaft von Spanien richtete er im Technologiepark von Granada die Ausstellung „Anatomie, eine Reise durch den menschlichen Körper” aus. Er arbeitete auch an den Dreharbeiten zum Dokumentarfilm „Eine Reise durch das Innere des Schädels”, der international ausgezeichnet wurde.
Felipe Cortés: Internationale Anerkennung für Studien zur DNA-Reparatur
Der aus Sevilla stammende Forscher Felipe Cortés gewann 2.000.000 €. Doch war es weniger Glück als mehr das Ergebnis einer brillanten Wissenschaftskarriere in der Biologie. Jetzt ist er Forschungsleiter am andalusischen Zentrum für Molekularbiologie und Regenerative Medizin (Cabimer). Er wurde vom Obersten Rat für Forschung mit diesem großzügigen Stipendium ausgezeichnet, um für die nächsten fünf Jahre das Projekt TOPOmics zur Reparatur von DNA-Strangbrüchen voranzubringen. Obwohl einige Zellen Brüche in DNA-Strängen beheben können, gibt es Zellen, die sie gar nicht oder falsch reparieren. Dieses Problem kann zu neurologischen Folgen oder Tumoren führen. Im Jahr 2014 wurde Cortés als junger Forscher von der europäischen und spanischen Organisation für Molekularbiologie und Biochemie ausgezeichnet.






