Agnès Gruart untersucht die physiologischen und zellulären Grundlagen der Lern- und Erinnerungsprozesse im Gehirn. Sie konzentriert sich vor allem auf die Veränderungen im Gehirn, die durch den Erwerb neuer Kompetenzen oder erlebte Ereignisse verursacht werden. Eine Untersuchung dieser Forscherin der Neurowissenschaften an der Universität Pablo de Olavide in Sevilla wurde vom Science Magazine zur größten wissenschaftlichen Erkenntnis im Jahre 2006 erhoben.
Aída Gómez-Robles: Kreative Forschung zu Fragen der menschlichen Evolution
Aída Gómez-Robles studierte Biologie an der Universität Granada und entdeckte dort ihre Leidenschaft für Fragen der menschlichen Evolution. Nach Abschluss ihres Studiums trat sie der Forschungsgruppe von Atapuerca bei und initiierte ihre Tätigkeit am spanischen Museum für Naturwissenschaften. Später kam sie zum spanischen Forschungszentrum für menschliche Evolution in Burgos. Nach einem dreijährigen Forschungsaufenthalt in Wien arbeitet sie heute am Labor für Evolutionsneurowissenschaften an der George Washington University.
Joaquín Rodríguez: Entdecker der ersten Einmeißelungen durch Neandertaler
Joaquín Rodríguez ist Geologe an der Universität Huelva. Er beteiligte sich 2014 an einem der wichtigsten Funde in der Welt: die Entdeckung von 40.000 Jahre alten Einmeißelungen durch Neandertaler. Es ist das erste Mal, dass Neandertalern kreative Tätigkeiten nachgewiesen werden konnten. Die Eingravierungen wurden in der Gorham-Höhle in Gibraltar gefunden.
Adoración Mozas: Forschung und Genossenschaftswesen im Olivenanbau
Adoración Mozas ist ursprünglich aus Torredelcampo (Jaén), zog jedoch nach Malaga, um sich dort dem Studium der Wirtschaftswissenschaften zu widmen. Seit 1991 ist sie Professorin an der Universität Jaén. Dort leitet sie auch die für den Wissenstransfer von Forschungsergebnissen zuständige Abteilung neben ihrem Amt als Konrektorin für studentische Angelegenheiten und Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt. Ihre letzte Untersuchung, an der sich drei weitere Forscher beteiligten, befasste sich mit der Anwendung von Informations-und Kommunikationstechnik (IKT) auf den Olivenanbau. Diese Arbeit wurde mit dem Arco-Iris-Preis als beste Forschung im Bereich Genossenschaftswesen ausgezeichnet.






