Teresa Bajo: Die Suche nach den Gründen menschlichen Verhaltens über Experimentalpsychologie

Teresa Bajo war sich zu Studienbeginn nicht sicher über ihre Berufung zur Psychologie. Allerdings wuchs mit der Zeit auch ihr Interesse. Die aus Úbeda (Jaen) stammende Professorin für Experimentalpsychologie der Universität Granada forscht über Gehirnaktivitäten bei Zweisprachigkeit und im Alterungsprozess. Eine ihrer Studien wurde 2011 bei der Sitzungen einer der renommiertesten Wissenschaftsgesellschaften der Welt in den USA vorgestellt.

Pilar Flores: Forschung und Neurorehabilitation zur Verbesserung der Lebensqualität bei Kindern

Vor sieben Jahren veränderte sich Pilar Flores Leben radikal, als  ihre Tochter mit infantiler Zelebralparese zur Welt kam. Aus diesem Grund rief die Professorin für Psychologie der Universität Almería ein Zentrum für Neurorehabilitation ins Leben mit dem Namen „Inpaula”. Dort untersucht man Möglichkeiten, um die Impulsivität messen zu können, die neurologischen Entwicklungsstörungen zugrunde liegt. Ihr Hauptziel ist, den Kinder später einmal ein weitgehend autonomes Leben als Erwachsene zu ermöglichen.

Yolanda de Diego: Führende Forscherin für seltene Krankheiten

Die Biologin Yolanda de Diego forscht an der seltenen Krankheit „Fragiles-X-Syndrom“. Vor sechzehn Jahren erhielt sie ein Forschungsstipendium für Rotterdam und arbeitete dort mit dem Team zusammen, welches die Störung diagnostizierte. Heute macht sie große Fortschritte mit neuen Medikamententests am Krankenhaus „Hospital Regional“ in Malaga.

Justo P. Castaño: Lungenkrebs-Früherkennung über elektronische Nase

Justo Pastor Castaño ist Professor für Zellbiologie, Physiologie und Immunologie an der Universität Córdoba. Zusammen mit einer Gruppe von Forschern befasst er sich am Biomedizischen Institut Maimonides (IMIBIC) in Córdoba mit Hormonen und Krebskrankheiten. Seine Forschungsgruppe erhielt das GETNE-Stipendium zur Untersuchung neuroendokriner Tumore. Er beteiligt sich auch am ONCOVER-Projekt, das ein System mit einer elektronischen Nase zur Krebsfrüherkennung entwarf. Dieses ermöglicht die Identifizierung einer Krebskrankheit allein über den Atem.