Francisco Macías: Biochemische Kommunikation zwischen Pflanzen gegen Krebs-Moleküle

Francisco Macías ist Professor für Organische Chemie und leitet die Allelopathie-Forschungsgruppe der Universität Cadiz. Dieses Forschungsgebiet befasst sich mit der biochemischen Kommunikation und den Wechselwirkungen, die durch die Abgabe von selbst produzierten oder beim Zerfall freigesetzten chemischen Verbindungen zwischen Pflanzen induziert werden. Ihre Forschungsaktivitäten deckten auch Anti-Krebs-Verbindungen auf. Francisco Macías erhielt 2011 den Molisch-Preis, eine der größten internationalen Anerkennungen auf dem Gebiet der Allelopathie.

Marion Reder: Historikerin interpretiert das Schweigen in Geschichtsdokumenten

Marion Reder wollte eigentlich Germanistik studieren, doch ihr Studium dauerte nicht länger als einen Tag. Noch am selbigen wurde ihr klar, dass Geschichte ihre Welt war und von diesem Moment an widmete sie sich der Historik. Sie ist Dozentin für Moderne Geschichte an der Universität Malaga und beschäftigt sich in ihren Forschungen vor allem mit dem Spanischen Unabhängigkeitskrieg. Während ihrer Nachforschungen fand sie ein 800 Seiten langes, verloren geglaubtes Manuskript des Stadtrats von Malaga, das 2013 veröffentlicht wurde.

Rosario del Rey: Expertin für Mobbing-Prävention in sozialen Medien

Rosario del Rey ist eine der anerkanntesten Expertinnen für Cyber-Mobbing in Spanien. Der Begriff bezieht sich auf die Diffamierung, Belästigung und Bedrängung anderer Menschen über das Handy, im Internet und in sozialen Netzwerken. Zurzeit beschäftigen sich viele Forscher mit diesem Phänomen zum Zweck seiner Prävention. Die Professorin der Universität Sevilla arbeitet aktiv am Forschungslabor Laecovi, das sich aus einem spanischen und lateinamerikanischen Forscherteam zusammensetzt und ist Mitglied der Europäischen Beobachtungsstelle für Gewalt an Schulen.

Pedro Cerezo: Zum Philosophen mit internationaler Anerkennung berufen

Pedro Cerezo ist einer der größten spanischen Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts und genießt internationales Ansehen in der Spanischen Philosophiegeschichte. Er ist Professor für Philosophiegeschichte an der Universität Granada, eine Stellung, die er zuvor an der Universität Barcelona ausübte. Dieser Freund der Weisheit, wie er über sich selbst sagt, verfasste mehr als 60 Arbeiten zu Themen der Philosophie und Literatur. Im Jahre 2014 erhielt er den „XXVII Premio Internacional Menéndez Pelayo“-Preis für seinen Beitrag in der Spanischen Philosophie.