Pepa Franco: Ländlicher Tourismus mit bioklimatischen Häusern und organischer Gastronomie

Das Leben führte Pepa Franco schon nach Kanada, ins Baskenland und nach Katalonien, Orte, an denen sie neue, nachhaltige Lebensweisen für sich entdeckte. Nach einigen Jahren weg von ihrer Heimatstadt entschied sie sich 2000 nach Serón zu ziehen.  Dort wendete sie ihr erworbenes Wissen auf ein Projekt im ländlichen Tourismus an: „La Posada del Candil“, ein umweltfreundlicher Apartmentkomplex, enstand. Heute empfangen sie Gäste aus allen Teilen Spaniens und Ländern wie Frankreich, Deutschland oder England.

Marion Reder: Historikerin interpretiert das Schweigen in Geschichtsdokumenten

Marion Reder wollte eigentlich Germanistik studieren, doch ihr Studium dauerte nicht länger als einen Tag. Noch am selbigen wurde ihr klar, dass Geschichte ihre Welt war und von diesem Moment an widmete sie sich der Historik. Sie ist Dozentin für Moderne Geschichte an der Universität Malaga und beschäftigt sich in ihren Forschungen vor allem mit dem Spanischen Unabhängigkeitskrieg. Während ihrer Nachforschungen fand sie ein 800 Seiten langes, verloren geglaubtes Manuskript des Stadtrats von Malaga, das 2013 veröffentlicht wurde.

Andrés García Ibáñez: Kritische Gemälde, die neben Goya, Sorolla und Antonio López koexistieren

Mit nur 43 Jahren malte Andrés García Ibáñez bereits fast 3000 eigene Bilder, wobei die meisten nach Großbritannien verkauft wurden. Zudem zählt seine private Gemäldesammlung zu den wichtigsten Andalusiens mit Werken von Goya, Sorolla oder Antonio López. Sein privates Arbeitszimmer entwickelte sich zum Austellungsmuseum „Casa Ibáñez“ in Olula del Río, Almería, das jedes Jahr über 5000 Besucher zählt.

Rafael López: Mit eisernem Willen zum europäischen Triathlon-Erfolg

Im Jahre 2005 erlitt Rafael López einen Motorradunfall, bei dem er die Mobilität seiner Beine einbüßen musste. Nur ein paar Monate später nahm er jedoch schon an Leichtathletik-Wettkämpfen für Menschen mit Behinderung teil. Die bisher erreichten Ziele zeugen zweifellos von seinem eisernen Willen. Dazu passt, dass Rafael Europäischer Ironman bei einem der härtesten Triathlons der Welt wurde: 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen. Zudem ist er spanischer Meister im Mitteldistanz-Triathlon.