José María Jurado, ein Ingenieur, der für die Liebe zum Bildhauer wurde

Im Jahr 2000 gründete José Jurados Frau, Carmen Mudarra, die Mudarra Gruppe in Almería nach der Geschäftsidee ihres Mannes. Seither widmen sich die beiden seit 14 Jahren der Bildhauerei. Sie arbeiten an öffentlichen Bauprojekten, machen Skulpturen für Privatsammlungen oder Trophäen und Preise als Firmengeschenke und Awards. Ihre Denkmäler befinden sich rund um die Stadt Almería, doch der Rest ihrer Werke verkauft sich weltweit. Ihre Trophäen kamen bereits in die Hände von berühmten Persönlichkeiten: Sowohl der Motorradfahrer Jorge Lorenzo als auch der Sänger David Bisbal bekamen ihre Kunst überreicht.

Cesáreo Sáez, ein oscarreifer Mikrobiologe

Cesáreo Sáez ist einer der angesehensten Mikrobiologen Spaniens. Er untersucht jene mikroskopischen Organismen, die in unserer Umgebung gefunden werden können. Seine Forschung konzentriert sich dabei vor allem auf Kulturgüter wie unterirdische Höhlen und Nekropolen. Tatsächlich ist Cesáreo einer der größten Experten für Pilze und Bakterien aus der Altamira-Höhle, die er seit 20 Jahren analysiert. In der Höhle von Lascaux machte er 2013 eine Entdeckung, die in diesem Jahr zu den zehn wichtigsten Entdeckungen der Welt zählte: ein Pilz, der noch nie zuvor beschrieben worden war. Für ihn war dieser Fund wie der Oscar der biologischen Vielfalt.

Ana Martínez, nachhaltiges Kunsthandwerk in Granada Alpujarra

Ana Martínez kam für einen Webstuhl-Workshop nach Granada Alpujarra und blieb dort. 27 Jahre später besitzt sie ihre eigene Textilwerkstatt: Hilacar. Mit zwei Webstühlen, die über 200 Jahre alt sind, fertigt sie einen speziellen Stoff an: die „Jarapas“. Ihre Produkte tragen sowohl die „Naturpark von Andalusien“ Marke als auch das Etikett der Europäischen Charta für nachhaltigen Tourismus. Neben dem spanischen Markt verkaufen sich ihre „Jarapas“ auch in vielen europäischen Städten dank ihres Onlineshops.

Pilar Paz Pasamar, 50 Jahre Poesie aus der Bucht von Cádiz

Sie war eine frühe Dichterin, denn Pilar Paz Pasamar veröffentlichte ihren ersten Gedichtband, „Mara“ (1951), im zarten Alter von achtzehn. Der berühmte Poet Juan Ramón Jiménez sagte nach der Lektüre eines ihrer Werke, dass sie ein „großartiges Kind“ sei. Im Jahr 2014 wurde sie für den Prinz-von-Asturien-Preis nominiert. Ihre Karriere begann in Madrid an der Seite der großen Meister der „Generación del 27″ (Generation von 27). Während der letzten fünf Jahrzehnte lebte sie in Cádiz, wo sie die nötige Ruhe zum Schreiben fand.