Ruben Olmo: Andalusischer Spitzentänzer

Ruben Olmo aus Sevilla gewann 2015 die spanische Tanzmeisterschaft in der Kategorie Interpretation. Mit 18 Jahren trat er bereits dem Nationalballett bei und entwickelte sich zum führenden Mitglied. Der leidenschaftliche Flamencotänzer gilt als vielseitiger und unermüdlicher Künstler. Während er an seinen eigenen Produktionen arbeitet, unterrichtet er auch neue Talente am andalusischen Tanzzentrum. Für sein letztes Projekt holte er sich Inspiration aus der Biografie von Edgar Allan Poe.

 

Antonio José Flores: Tradition und Innovation in der mediterranen Keramik

Der Künstler aus Almeria widmet sich seit mehr als 30 Jahren der Arbeit mit Keramik. Er studierte angewandte Kunst und spezialisierte sich in diesem Bereich. Im Laufe seiner Karriere bildete er selbst talentierte Künstler aus. Er unterricht zudem auch in Behinderteneinrichtungen. Bekannt ist er vor allem für seine ständige Suche nach neuen Techniken und die gekonnte Verbindung zwischen Tradition und Innovation. Einige seiner Kunstwerke, die Reproduktionen von Stücken aus dem Neolithikum sowie spanisch-maurische Stile umfassen, befinden sich im archäologischen Museum in Almeria. Heute entwirft er vor allem Geschirr und Tischschmuck für diverse Restaurants in ganz Spanien.

Emilio Javier Pérez: Gesellschaftskritik über Gravierkunst

Emilio Javier Pérez aus Almería studierte Kunst und liebte die Malerei, seit er ein kleiner Junge war. Die Malerei war seine große Leidenschaft, doch das änderte sich, als er an der Kunstschule in Almería die Gravierkunst kennenlernte. Seine Kunst nennt er seither präzisen Surrealismus. Er schuf fast 10.000 Werke, die in Spanien, Deutschland, Italien und in den Vereinigten Staaten ausgestellt wurden. Zudem nahm er an 48 eigenen und 50 Kollektivausstellungen teil.

Juan Manuel Gil: Vielseitige Literatur auf der Suche nach neuen Ufern

Er begann durch Zufall Poesie zu schreiben. Juan Manuel Gil aus Almeria, der zur ersten Generation der Antonio Gala-Stiftung zwischen 2002 und 2003 zählte, schrieb sein erstes Werk während seines Aufenthalts in dieser Institution. Guía inútil de un naufragio war als Roman geplant, wurde aber zur Poesiesammlung. Er erhielt dafür 2003 den andalusischen Jung-Lyrikerpreis. Er lehrt zudem spanische Sprache und Literatur und arbeitet mit verschiedenen Medien zusammen. Er möchte weiterhin als Schriftsteller tätig sein und definiert seine Literatur als vielseitig und doch voller poetischer Essenz.