Lucas Tozzi: Ein Fotograf surft auf der ganz großen Welle

Lucas Tozzi stammt aus Argentinien, lebt aber heute zwischen Malaga und Cadiz. Im Jahr 2012 schaffte er es unter die 15 besten Surffotografen der Welt. Seine Fotos sind so spektakulär, dass sie oft zum Plagiat von Internet-Nutzern wurden. Seine beste Aufnahme nachte er am Strand von Nazaré in Portugal. Diese gelangte direkt in die Rangliste der hundert besten Bilder ohne Photoshop. Dennoch verteidigt Tozzi Fotonachbearbeitungen und nennt sie Entdeckung des Jahrhunderts.

Daniel Blanco: Ein mutiger Schriftsteller, der Antonio Gala schockiert

Daniel Blanco kommt aus Moguer, Huelva. Antonio Gala sagte über ihn, dass sein Stil schockierend sei. Schriftsteller, Journalist, von Natur aus neugierig, lässt er seine eigentümliche Sicht der Welt in seine Bücher einfließen. Seine Lieblingsstück: Los pecados de verano, die Sünden des Sommers spielt im Spanien der 50er Jahre. Der Roman ermöglichte ihm, die Epoche seiner Großeltern in Erinnerung zu bringen. Er gewann dreißig nationale Literaturpreise , darunter 2012 den Premio Jaén für El secreto del amor (Das Geheimnis der Liebe.)

Juan Carlos Mariano: Tradition und Kunsthandwerk

Juan Carlos Mariano besitzt den andalusischen Meisterbrief. Dieser zeugt von seiner über dreißigjährigen Berufserfahrung als Möbeltischler. An Nachmittagen nach der Schule half er früher bereits seinem Vater, der auch als Schreiner und Schleifer tätig war. Juan Carlos kommt aus Valverde del Camino, Huelva, und leitet sein eigenes Unternehmen namens Jucal. Ihr nächstes Ziel ist der Möbelexport ins Ausland.

Wild Welva: Urban Art, die wilde Tiere auf die Straße bringt

Seba Ventana ist der Name des Mannes hinter dem Kunstprojekt Wild Welva, das im Jahr 2013 startete und seither das Erscheinungsbild einiger Häuser in Huelva revolutioniert. Es schaffte bereits den Sprung nach Sevilla, Paris, London, Berlin und New York. Seba aus Bonares erzählt in seinen Kreide-Bildern von der Schönheit der Tierwelt. Seine Arbeit wurde auf der wichtigsten Messe für zeitgenössische Kunst in Spanien, der ARCO 2016, ausgestellt. Dennoch ist der Künstler überzeugt, dass  seine Werke besser auf der Straße aufgehoben sind, wo sie allen gehören.