Ángel Salvatierra: Eine Leitfigur in der Thoraxchirurgie

Doktor Ángel Salva wurde dieses Jahr zum Hijo Predilecto de Andalucia (Ehrenbürger von Andalusien) ernannt. Eine Auszeichnung, die er seinem Verdienst als Arzt verdankt. Er wurde 1952 in El Puerto de Santa María geboren und begann 1984 seine berufliche Laufbahn. Nach der Ausbildung in den besten Krankenhäusern der Welt, erhielt er im Alter von 30 einen Platz am Reina Sofia Krankenhaus in Cordoba, wo er seither arbeitet. Seine Erfahrung und sein ausgezeichneter Umgang mit dem Patienten machten ihn im Jahr 2005 zum Leiter der Thorax-Abteilung. Seit 2003 hat er mehr als 300 Lungenoperationen durchgeführt.

Francisco Esteban: Datenanalyse zur Früherkennung von Autismus und Sklerose

Francisco Esteban faszinierte das Nervensystem im zweiten Studienjahr und setzt seither seine Forschung in diesem Bereich fort. Vor ein paar Jahren verließ er das Labor und kam zur Datenanalyse, die ihn dazu brachte, zusammen mit einem multidisziplinären Team ein Werkzeug zur Früherkennung von Krankheiten und Störungen wie Autismus oder Multiple Sklerose zu entwickeln. Es gehört der Universität Jaen an und kooperiert mit Forschungsgruppen der Harvard und der University of Stanford.

GRX Arquitectos: Architektur in Zusammenarbeit und mit internationaler Ausrichtung

Sie trafen sich in einem Coworking Space in Granada und entwickelten gemeinsam ein Projekt für einen internationalen Architekturwettbewerb in Chile. Der nächste Schritt war die Einrichtung eines Studios, GRX Arquitectos. Sie gewannen die europäische Auszeichnung für Jung-Architekten in Barcelona und verstehen Architektur als gemeinschaftliches Projekt und nicht als persönliche Marke.

Chelo Gámez: Innovation und Solidarität in der Viehzucht der Serrania de Ronda

Chelo studierte Wirtschaftswissenschaften in Madrid und war die erste lehrende Frau an der Universität Malaga. Nach 38 Jahren als Professorin gründete sie 2006 ihr eigenes Geschäft: Dehesa de los Monteros. Dort züchtet sie iberische Schweine in La Serranía de Ronda und vertreibt ihre Produkte in Feinkostgeschäften. Doch sie beginnt auch, zu exportieren. Dabei nutzt sie einen Teil der Gewinne dazu, afrikanischen Frauen zu helfen, die ihr eigenes Unternehmen aufbauen wollen.