Claudina Mata: Junge Modedesignerin vereint Bleistift mit Mikrofon

Die aus Alcaudete (Jaén) stammende Claudina Mata wuchs in der Welt der Mode und umgeben von Nähmaschinen in der kleinen Werkstatt ihrer Mutter auf. Später studierte sie Modedesign in Sevilla und entwirft heute elegante Kleidungsstücke in ihrem Schneideratelier in Granada, die sie in ganz Spanien verkauft. Claudina gewann 2010 die erste Ausgabe des andalusischen Modepreises und erhielt noch im selben Jahr den Barcelona Brandery Fashion und Trend Preis.

Hisae Yanase: Keramik, die Ost und West verbindet

Die Künstlerin Hisae Yanase wurde in Sudho, einer Stadt in der Nähe von Tokio, geboren, wo sie bis zu ihrem 24. Lebensjahr lebte. Später zog sie nach Cordoba, um das Handwerk der spanischen Keramik zu erlernen. Diese Malerin, Töpfern und Bildhauerin zählt zu den wichtigsten internationalen Promotoren der spanischen Kunst. Ihre Arbeiten wurden in Museen auf der ganzen Welt ausgestellt. Nach 40 Jahren Aufenthalt in Spanien lassen sich in ihrer Kunst sowohl östliche als auch westliche Einflüsse erkennen.

Ambrosio Valero: Ein vielseitiger Pianist, der Konzerthallen auf der ganzen Welt füllt

Da sein Vater Pianist war, dauerte es nicht lange, bis sich auch sein Sohn Ambrosio Valero an das Klavier wagte. Der heute 30-Jährige spielt seit seinem 4. Lebensjahr ein Instrument, das ihn schon auf vier Kontinenten auftreten ließ und Preise in verschiedenen spanischen und internationalen Wettbewerben einbrachte. Er beendete sein Klavierstudium in Granada und schloss später seine Ausbildung bei großen Meistern wie Joaquín Achucarro und Daniel Barenboim ab.

Antonio Sánchez: Export führt das Erbe historischer Weine weiter

Antonio Sánchez Romero gehört eine der 100 goldenen Weinkellereien Spaniens. Ihren Ursprung finden die Toro Albalá Weingüter mit Sitz in Aguilar de la Frontera und Moriles im Jahre 1844, obwohl erst 1922 der Onkel, José María Toro Albalá, sein originelles Projekt in die Wege leitete. Sein Neffe, ebenso Önologe, bewahrt mit Erfolg das historische Familienerbe, indem er sich für den Export einsetzt. Ihr Pedro Ximénez wird in mehr als 40 Ländern verkauft und erhielt internationale Preise.