Die aus der Schweiz stammende Ana Crespo promovierte in Sevilla und arbeitet seit Anfang der 90er Jahre an der Universität Granada als Professorin für Geodynamik. Als Geologin liebt sie die Feldarbeit, wobei sie nicht nur Bergketten sondern auch den Boden der Ozeane erforscht. Sie ist eine der beiden spanischen Forscherinnen, die auf einer wissenschaftlichen Expedition im Japanischen Meer den Weltrekord im Tiefseebohren brachen. Dort verfolgten sie das Ziel, jene Erdbeben zu untersuchen, die in dieser Region viel Schaden verursacht haben.
Isabel González: Accessoires aus Almería, die das Interesse der Vogue wecken
Sie wuchs mit den Geräuschen einer Nähmaschine auf, die ihre Großmutter nutzte. Mit jedem Stich wuchs ihre Liebe für die Modewelt. Isabel González aus Almeria machte erst eine Ausbildung zur Bankkauffrau. Doch vor fünf Jahren beschloss sie, ihrem Traum zu folgen. Was als Hobby begann, trägt heute den Namen Txano Accessoires, ein Unternehmen für modisches Zubehör, das sich hauptsächlich im Internet verkauft. Ihre selbst entworfenen Arbeiten wurden bereits auf den wichtigsten internationalen Modemessen gezeigt. Ihre Kollaboration beim Catwalk 080 in Barcelona führte zu einer Zusammenarbeit mit der britischen Vogue, für die sie einen Kopfschmuck entwarf.
Familie Garijo: Weintradition in einem zweihundertjährigen Geschäft
Auf einer der Hauptstraßen im Stadtzentrum Malagas finden wir die 175 Jahre alte Taverne Antigua Casa de Guardia. Antonio Garijo gehört zur dritten Generation dieses Familienunternehmens. Auch die vierte Generation wird bereits mit dem Neffen Cayetano in der Weinkellerei tätig. Der in der Taverne ausgeschenkte Wein kommt selbstverständlich aus Eigenproduktion, was diesen Ort zu einem Anzugspunkt für Einheimische und Touristen macht.
José A. Rodríguez Manfredi: NASA erkundet Mars mithilfe spanischer Technologie
José Antonio Rodríguez Manfredi aus Aznalcázar in Sevilla sprang vor Glück, als Curiosity, das Forschungsfahrzeug der NASA, 2012 die Marsoberfläche berührte. Und das mit gutem Grund. Schließlich arbeitete er zusammen mit seinem Team am spanischen Zentrum für Astrobiologie jahrelang an der Entwicklung von REMS, ein System, das dieses Roboterfahrzeug zur Untersuchung der Atmosphäre auf dem roten Planeten nutzt. Derzeit entwickelt der andalusische Telekommunikationsingenieur neue Geräte für die nächsten NASA-Marsmissionen in den Jahren 2016 und 2020.






